Sonntag, 22. Januar 2023

Fast 200.000 Euro für Familien in Not

Pfaffenhofener Hilfsverein ist von der diesjährigen Spendenbereitschaft überwältigt.

Pfaffenhofen – Inflation, Energiepreis-Explosion, drohende Rezession: Eigentlich hatten die Verantwortlichen bei Familien in Not damit gerechnet, dass wegen der aktuellen Krisen, die viele Mitbürger und Unternehmen treffen, die Spendenbereitschaft rückläufig sein wird. Doch weit gefehlt: Die Leser der Heimatzeitung haben heuer im Rahmen der DK-Spendenaktion „Vorweihnacht der guten Herzen“ insgesamt 195.457,58 Euro an Familien in Not übergeben oder überwiesen – und damit die Rekordmarke von rund 186.000 Euro aus dem Jahr 2020/2021 deutlich überschritten. Zudem wird die Summe auch in den kommenden Wochen nochmals steigen, wenn der DONAUKURIER die Spenden vom zentralen Sammelkonto der „Vorweihnacht der guten Herzen“ verteilt. Hierbei darf sich der Verein Familien in Not Pfaffenhofen erfahrungsgemäß über weitere Spenden freuen, die von Lesern aus der Region für den Hilfsfonds auf das DK-Konto eingezahlt wurden.

 

Der Vorsitzende von Familien in Not, Helmut Stanglmayr, freut sich sakrisch: „Dieses Ergebnis ist ein großer Vertrauensbeweis für uns als Verein“, sagt der Verwaltungsjurist im Ruhestand, der die Geschicke des Vereins seit 2020 lenkt. „Die Spender können sich darauf verlassen, dass wir die Gelder verantwortungsbewusst einsetzen“, versichert er. Das Geld könne der Hilfsverein angesichts der eingangs genannten Krisen gut gebrauchen, um im gesamten Landkreis Pfaffenhofen weiterhin Menschen schnell und unbürokratisch aus unverschuldeten Notlagen helfen zu können.

 

Der Dank Stanglmayrs und des Hilfsvereins gilt allen, die zu dem Spendenergebnis beigetragen haben: Nicht nur den vielen privaten Spendern mit kleinen und großen Beträgen. Auch die Großspender aus der Wirtschaft und die Georg-Johannes-Hipp-Stiftung haben mit bis zu fünfstelligen Summen einen beachtlichen Grundstock gelegt. Hinzu kommen ehrenamtliches Engagement, Weihnachtsfeiern und Benefizkonzerte, die heuer endlich wieder möglich waren – und bei denen Spenden zugunsten Familien in Not gesammelt werden konnten.

 

Die Spendenaktion lief heuer auch ungewöhnlich lang: Beginn war bereits im November zum ersten Advent. Und auch in den beiden Wochen nach dem Dreikönigstag kamen nochmals fast 6.000 Euro zusammen. Vor allem dank der Sulzbacher Radlstrampler, die traditionell den Schlusspunkt auf der Spenderliste setzen: Die Ehrenamtlichen sammeln seit 1998 Jahr für Jahr gegen Spenden ausgediente Christbäume ein und unterstützten so Familien in Not. Heuer haben sie mit 1950 Euro ein Rekordergebnis erzielt. „Die Sulzbacherinnen und Sulzbacher waren wieder sehr spendabel“, blickt Organisator Paul Hutter auf die Aktion am vergangenen Wochenende zurück. „Mit Hilfe eines Lkw der Firma Garten- und Landschaftsbau Thaler aus Güntersdorf, gefahren von Roland Hofberger, konnten wir 105 Christbäume in Sulzbach einsammeln.“ Diese werden von einem ortsansässigen Landwirt zu Hackschnitzeln verarbeitet. „Diesmal durften wir wieder ohne Maske durch unsere Siedlung fahren und wir waren auch eine fröhliche Truppe von zehn Mann“, berichtet Hutter. (mck)

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